Willkommen in unserem Blog 2011

Schön, dass Ihr uns auf unserem Sommertörn 2011 ein wenig begleiten möchtet! Wir starten Anfang Juli (genaues Datum später) von Arnis, unserem Heimathafen, und segeln einfach drauflos, grobe Richtung: Norden. Den jeweiligen Tagesplan machen wir, wenn wir Wetter- und Windlage kennen, ausgeschlafen, gut gefrühstückt und Lust auf einen neuen Hafen haben. Wir freuen uns auf Eure Kommentare und danken Euch für Euer Interesse.

"Adonis" und die Seesterne Anke & Christoph

Samstag, 30. Juli 2011

Ende gut - Alles gut!


Zwei wunderschöne Schlei-Tage haben uns das Urlaubsende versüßt, wir sind - wie in jedem Jahr - noch einmal von Arnis nach Missunde gesegelt, dort hatten wir einen herrlichen Grillabend in "Sonnschau" bei Irmela. Auch wenn es auf dem folgenden Bild nicht so aussieht: Wir hatten wirklich reichlich zu Essen und zu Trinken!- Und natürlich zu Schnacken! Am 26.7. noch ein kleiner Törn zurück nach Arnis, zusammen mit Irmela, Kaffeetrinken an Bord, und dann heißt es: Schiff auspacken, ab nach Hause, nach Seester!


In Seester lebt die Wüste, der Rasen ist eine Wiese, alles wuchert uns üppig entgegen, 2 Tage Arbeit, dann ist der "Park" wiederhergestellt. Schön ist es zu Hause. 




Urlaub ist nun vorbei, aber eines ist klar: Auch ein noch so durchwachsener "Sommer" kann uns den Spaß am Segeln nicht vergellen!! Adonis, wir kommen bald wieder!
Euch, die Ihr uns bei Wind und Wetter mit netten Kommentaren und Sprüchen begleitet habt, danken wir herzlich, wenn Ihr mögt, laden wir Euch bald wieder ein, wenn es wieder losgeht "Adonis on Tour"!                                                                 
                                                                           Tschüschüüß !!

Montag, 25. Juli 2011

Zurück in die Schlei


Bei diesigem Schietwetter starten wir heute, am 25.7. um 10 Uhr von der Dyvig aus in Richtung Sonderburg. Aber die Windrichtung stimmt (SW), und der Starkwind hat sich gelegt. Endlich geht es weiter!


Wir erreichen - mittlerweile wieder unter Motor - die Ansteuerung für den Alsen-Sund und passieren um 12.30 nach 20 Minuten Wartezeit die Klappbrücke in Sonderburg.


Zu unserer großen Überraschung weht hier am Ausgang des Sunds ein frischer Westwind, es ist trocken und der Himmel klart allmählich auf, gute Bedingungen für die Überfahrt über Kalkgrund weiter in Richtung Schlei. Wir passieren noch ein großes Feld einer Opti-Regatta in der Geltinger Bucht, toll, was die mit ihren Nussschalen alles veranstalten!


Weiter geht´s mit gut 6 Knoten an den Leuchttürmen Kalkgrund und Falshöft vorbei, wir erreichen Schleimünde gegen 15.30, takeln ab und motoren in die Schlei.


Die Klappbrücke in Kappeln passieren wir um16.45, eine halbe Stunde später liegt "Adonis" wieder an seinem Platz in Arnis. Aus dem geplanten 4 Wochentörn wurden nur 3 Wochen, wir hatten die Schnauze voll von den nervigen Hafentagen mit Sturm und Regen, es war ein schlechter, kalter Sommer, und diesmal sind wir sehr froh, wieder zuhause zu sein. Jetzt fahren wir noch ein wenig in der Schlei herum, traditionell beenden wir wie in jedem Jahr unseren Urlaubstörn in Missunde mit einem schönen Grillabend.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Sieben-Meilen-Segel

Endlich `mal wieder segeln! Von Juelsminde geht es weiter in Richtung Middelfart/Fünen. Zwar nur für eine knappe Stunde, aber immerhin: Wir konnten  unseren Blister lüften, bei schwachem Wind liefen wir damit statt 2,5 Kn stolze 3,5 Kn. Aber das größte Segel nützt nichts, wenn der Wind einschläft. Also  ´runter mit dem Plünnen, der Motor muss schieben, ´mal wieder!


Dieser Kormoran hatte zwar keinen Blister, aber er spannte stattdessen seine Flügel weit auf, vielleicht wollte er mit der Tonne ein wenig segeln, man weiß es nicht....! Einen Motor hatte er jedenfalls nicht!


Middelfart erreichen wir gegen 16.00, Zeit, um einen Stadtbummel zu machen,Anke gönnt sich neue Schuhe (wie das so ist bei den Frauen!). Ach ja, über das Wetter meckern wir seit Juelsminde nicht mehr, es ist sommerlich warm, sonnig und trocken, jawoll!! Nur beim Wind hätten wir da kleine Änderungsvorschläge....!


Die alte Eisenbahnbrücke in Middelfart ist besonders beim Sonnenuntergang ein schöner Anblick, morgen wollen wir da durch. Wir beschließen, früh aufzustehen, 7.15 , und das im Urlaub!! Aber der Wetterbericht droht schon wieder mit Starkwind (Böen 7-8), wir wollen rechtzeitig weg, nicht schon wieder einwehen!!!

Gegen 9.00 legen wir in Middelfart ab, und wie immer bei diesen Brücken stellt sich die bange Frage: Passen wir da durch?- Okay, der Mast bleibt oben und die Brücke bleibt unbeschädigt, nach  6,5 Stunden erreichen wir unser Tagesziel, die Dyvig auf der Insel Alsen, wunderbar!! Auch wenn noch reichlich Urlaubszeit übrig ist (mehr als eine Woche), sind wir froh, schon so dicht vor der heimatlichen Schlei zu sein. Lass´ es morgen ruhig kacheln, dann geht es nur bis Sonderburg, und da gibt es ein mongolisches Restaurant mit Delikatessen, lecker!! Schließlich muss die Urlaubskasse auch  ´mal gelüftet werden!

Dienstag, 19. Juli 2011

Alles wieder gut!


Ging´s uns gestern noch beschissen,
heut´ haben wir uns losgerissen
von dem Hafen Hou geschwinde
fuhr´n wir  ´rüber nach Juelsminde.

Wieder einmal stimmt er nicht:
Der Meteorologen Windbericht!
Kein Südost, wie angesagt,
hat uns über´s Meer gejagt,

das tat wieder ´mal der Diesel
mit 5 Knoten flink wie´n  Wiesel.

In Juelsminde angekommen
Wurde Proviant genommen:
                
Anretning mit leckerem Fisch
auf Adonis´  Cockpit-Tisch.
So schön sah er nicht nur aus,
unser Frustbekämpfungsschmaus!


Sonntag, 17. Juli 2011

Hov und kein Ende



Wie bin ich heut´ bloß aufgewacht:
Regen und Sturm die ganze Nacht,
hab´ mich noch fünfmal umgedreht,
und immer noch hat es geweht.

Nee, wieder können wir nicht ´raus,
der Himmel sieht echt scheiße aus,
der Inhalt vom Seewetterbericht.
er tröstet uns als Segler nicht.

Das Frühstück würgt man nur herunter,
das lange Schlafen macht nicht munter,
und wenn wir auf das Wetter sehen:
Man könnt´ wieder zu Bette gehen!

Der Gang zum Brugsen oder zum Klo
Ist Aktion auf Weltniveau!
Erledigt?- Gut, das war´s gewesen!
Haben wir noch ´was zum Lesen?-

Gibt´s noch  ´was zu Reparieren?-
Oder sollt´ ich komponieren?-
´nen Sommertörn als Trauermarsch?-
Musik wie´s Wetter, echt für´n Arsch?-

So sitzen wir in der Kajüte
mit angeschlagenem Gemüte,
Anke näht an ihrem Spider, 
ich kann das nicht, nur dichten, leider!

Samstag, 16. Juli 2011

Neuer Spinnaker

Etwas Buntes braucht das Schiff: Anke näht hier mit viel Seemannsgarn einen neuen Spinnaker für „Adonis“, einen sogenannten „Spider-Cut“. Er fängt den Wind mit seinen Dreiecken und quilt ihn, bis Neptun kommt. Damit gewinnen wir ab jetzt jede Regatta! 

Ouzo Fröhliche

Wir haben uns wieder ´mal vertragen, dabei hat ein Schabernack eine wichtige Rolle gespielt: Eine Möwe bekam in Hov einen Keks, getränkt mit Ouzo. Daraufhin haben wir ihr das „La Paloma“-Singen beigebracht! Tierische Musikpädagogik im Kattegatt!!

Scheidungsgrund

Da hat Anke ihn doch kalt (oder heiss ??) erwischt: Christoph beim heftigen Urlaubsflirt auf einer Treppe in Ebeltoft! Doch die „Puppe“ zeigte ihm die kalte Schulter und wischte die Spinnenweben  von ihren Netzstrümpfen! Skandalös, das ganze, jawoll!!

Anke sieht die Sache sportlich: Sie trainiert schon ´mal ihre Kondition, damit das Nudelholz am Kajütniedergang auch nachhaltige Spuren hinterlässt. Armer Christoph!!


Donnerstag, 14. Juli 2011

Schlechtwetter ab 13.7.2011


Der Wetterbericht ist sch....! Für die nächsten Tage ist heftiger Sturm und Regen angesagt, beim Frühstück sind wir noch guten Mutes, nach Arhus ´rüberzusegeln, der einsetzende Dauerregen kippt unsere Entscheidung, und wir beschließen, in Ebeltoft zu bleiben, hier kann man es auch bei Mistwetter einigermaßen aushalten.
Ja,ja, auch der 14.7. findet als "Aquacamping" mit Wasser von unten und von oben statt, zusätzlich werden wir durch die sehr labile Stromversorgung gebeutelt. Nee, das war nicht unser Tag! Gäbe es nicht das "Cafe Gemytlich", wo man mir freundlich erlaubte, diese Texte und Bilder über einen WLAN-Spot in den Blog einzustellen, damit Ihr lieben Mitreisenden etwas zum Lesen habt. Es gibt doch immer wieder (ausländer-)freundliche Menschen, danke, liebe Dänen!!
Wir grüßen Euch aus dem Tiiiiief im Norden!
Anke und Christoph


Ebeltoft 11.7.2011

Nur wenig Wind, dazu aus Nord, wir starten mit dem Ziel Ebeltoft, zunächst kreuzen wir, dann springt wegen Flaute für eine Stunde der Motor ein, ein schöner, von Ost nach Südost drehender Wind schiebt uns in die Bucht und bis direkt vor den Skudehavn. Zusammen mit den Liegeplatznachbarn aus Langör und ihrer SY „Kokopelli“ finden wir einen guten Platz und machen nebeneinander fest. Nach dem Abendessen besuchen wir am Rathaus von Ebeltoft die singenden Nachtwächter, es gibt sie immer noch! Am nächsten Tag wird gebummelt und eingekauft, der alte Färberhof besichtigt und das (noch) schöne Wetter im Hafen genossen, abends mit unseren Nachbarn bei uns an Bord.






Radtour 10.7. 2011


Ausschlafen, gut frühstücken und dann :Auf die Räder, fertig, los! Zunächst geht es über Marup nach Nordby, offensichtlich so anstrengend, dass Christoph beim Absteigen mit seinem Fahrrad umkippt. Nix passiert, nochmal gutgegangen, nächstes Mal wird eben ein Dreirad gemietet, gell?!-
Anke will heute Ihren Fitnesstest bestehen, sie möchte zum Ballebjerg fahren, das ist die höchste Erhebung auf Samsö: 64 m!! Wir schaffen es, ziemlich aus der Puste werden wir mit einem schönen Blick über die Arhus-Bucht mit Tunö belohnt, treffen unsere Liegeplatznachbarn Klaus und Carola und halten ein kleines Schwätzchen.
Bergab geht es natürlich leicht und sehr schnell, einen Abstecher nach Marup Havn gönnen wir uns, aber dort ist es nicht mehr so schön wie früher, zurück geht es dann aufs Schiff in den Hafen von Langör.



Langör 9.7.2011


Mittags erreichen wir Langör, ergattern einen Sahneplatz mit der Nase im Wind und relaxen nach der weiten Überfahrt (kicher!!) von ca. 5 sm. Abends gibt es dann doch ab und zu einen kleinen Schauer, aber der Hafentag morgen soll schön werden!


Richtung Samsö 7.7.2011


Wieder tolles Wetter! Der Wind ist zwar schwach, dafür treibt uns eine nördliche Strömung mit bis zu 1,5 Knoten voran. Doch die tollste Strömung kann nicht verhindern, so dass wir schließlich bei totaler Flaute mitten auf dem Weg zwischen Fünen + Samsö den Motor anwerfen und nachmittags gegen 16.30 in Ballen ankommen. Voll ist der Hafen (wie immer), kreatives Liegeplatzmanagement ist gefordert, wir bekommen noch eine schöne Liegemöglichkeit für die erste Nacht mit direktem Landzugang.
Am nächsten Morgen regnet es bei heftigem SO-Wind, wir beschließen, uns an einen sichereren Platz zu verholen. Das wäre fast schiefgegangen, Christoph verpasst einen Heckpfahl, nur die Hilfe von ein paar Leuten um uns herum und der ganze Einsatz von Anke (auf dem Schwimmsteg und einem Nachbarschiff) lässt dieses missglückte Manöver gut ausgehen, puuh!
Nachmittags klart der Himmel auf, schnell vergisst man den Regen-Trouble, am nächsten Morgen geht es weiter nach Langör, hier wollen wir einen Tag bleiben (wie schon so oft...!). 


Kerteminde 6.7.2011


Wie so oft ist die Große-Belt-Brücke eine Wetterscheide. Von Nyborg starten wir bei gutem Wind und planen schon Samsö als Ziel, aber nach Passieren der Brücke ist Schluß mit der schönen Brise, wir laufen ab nach Kerteminde (immer schöön!) und machen uns einen faulen Nachmittag. Hier ist Kunst angesagt, jeder Schuppen wird zur Galerie, das triste Silo wird angemalt, und am alten Strom liegt ein Fischkutter mit afrikanischen Flüchtlings-Puppen, eindrucksvoll!



Dienstag, 12. Juli 2011

Worte ohne Bilder

Tja, Ihr Lieben,
Internet ist ja ganz nett, aber nicht ueberall vorhanden, im Hafen von Ebeltoft jedenfalls funzte es nicht! Hier also ein kurzer Bericht aus einem Supermarkt:
Von Kerteminde sind wir nach Ballen/Samsø gefahren, haben dort zum 1. Mal gebadet, einen Hafentag (mit Regen vormittags) abgefeiert, dann ein kurzer Trip weiter nach Langør, wunderschoen, also noch´n Hafentag mit ausgiebiger Radtour, u.a. den Ballebjerg hinauf, puuhh!!-
Wetter ist wieder erstklassig, z.Zt sind wir - wie gesagt - in Ebeltoft und ueberlegen noch, wie wir weitersegeln wollen. Schoene Bilder haben wir auch gemacht, aber die koennen wir leider hier nicht in den Blog uebertragen, das holen wir spaeter nach, versprochen!!
Danke fuer Eure netten Kommentare, einstweilen gruessen wir Euch herzlichst!
Die Seesterne Anke & Christoph

Mittwoch, 6. Juli 2011

Die ersten dänischen Häfen

Montag, der 4.Juli war ein richtiger Segeltag, schöner gleichmäßiger Wind aus NW, Start um 10.20 in Arnis, 11.30 Schleimünde, und ab ging es ´rüber nach Aerö. An Marstal vorbei konnten wir durchsegeln bis nach Rudköbing/Langeland, wir sind wieder in der Dänischen Südsee!-
Eine SMS von der "Glissanda" mit Beate und Paul kam aus Spodsbjerg von der Ostseite von Langeland: Klar, das gibt ein Drabantentreffen, wir verabreden uns für Dienstag in Nyborg/Fünen.


Ja, und da liegen wir nun in Nyborg, erst einmal Kaffeetrinken, der Friesenkuchen (mittschliffs) kommt gut an (Danke, Irmela!). 
Kaum zu glauben, eine Idee wird geboren: Gemeinsames Grillen ist angesagt. Es wird ein leckerer Abend, erst im Dunkeln geht es zurück an Bord, wir fallen todmüde in die Kojen.

Am Mittwochmorgen Sommerwetter, bilderbuchmäßig!!- "Glissanda" startet in Richtung Ballen/Samsö, wir segeln nur bis Kerteminde und genießen dort einen schönen Nachmittag. Auf dem Wege über die Kerteminde-Bucht bekommen wir Begleitschutz: Ein Schweinswal-Pärchen schwimmt eine Weile mit uns um die Wette, die wollten echt nur spielen. Ein seltenes Foto!

Samstag, 2. Juli 2011

2. Juli 2011 Endlich eingeschifft !!

So, wir sind an Bord mit Sack und Pack, die erste Urlaubsnacht auf dem Schiff haben wir verschlafen (was denn sonst!), aber der Wetterbericht ist nix für einen gemütlichen Törnstart. Aber es gibt sowieso noch ein paar Dinge zu erledigen, ´mal sehen, wie es morgen aussieht.


Nett von dem Hafenmeister in Arnis, er hat extra für Christoph (natürlich!) ein Klavier zu Wasser gelassen, nun fühlt er sich wie zuhause und will den ganzen Tag üben. Hoffentlich kommt er nicht ins Schwimmen!




Irmela hat uns wie jedes Jahr wieder einen Friesenkuchen gebacken, trotzdem waren wir sehr gespannt, und siehe da, jawoll, er hatte einen Schliff! Wunderbar, wir werden ihn mit Genuß verspeisen,dankeschön, aber bitte mit Sahne......!
Und hier der Beweis:


Mittwoch, 22. Juni 2011

Vorfreude ist....

...wenn man schon 2 Wochen vor Törnbeginn ständig überlegt, was man alles noch einkaufen, packen, reparieren soll, wen man worüber benachrichtigen sollte, wer kriegt noch ´ne E-Mail mit den Blog-Zugangsdaten usw. Das führt dazu, dass wir wahrscheinlich in 10 Tagen völlig urlaubsreif sind. Na gut, deshalb starten wir unseren diesjährigen Sommertörn ja auch am 2. Juli (nach dem Ausschlafen!). Dann beginnt wieder das herrliche Vagabundenleben auf unserem schönen Schiff. Und wir sind echt ein wenig neidisch - auf uns. Naja, aber sonst geht´s uns gut...!!!